Freitag, 20. November 2009

erster Unfall mit dem Lepton (Nachtrag)

...und er fliegt wieder!

Dank der superschnellen Lieferung von Stein Elektronik, konnte ich bereits heute Abend meinen Lepton wieder reparieren. Es war tatsächlich nur eine der Anlenkungen von Taumelscheibe zu den Paddeln und eben die (teure) Taumelscheibenführung defekt. Alles Andere hat nichts abbekommen.

Bei der Gelegenheit habe ich mir übrigens ein paar Tuningteile gegönnt: längere Heckblätter (0304-075 Heckblätter 64mm) und damit die nicht am Boden anstoßen, eine verlängerte Heckfinne (0304-076 Leitwerkset Lang). Das fand ich nötig, da ich mit so niedriger Drehzahl fliege, dass der Kreisel das Heck bei Pitchstößen nicht halten konnte. Da es tatsächlich eine deutliche Verbesserung bringt, hat sich die Investition von ca. 10 Euro absolut gelohnt.

Donnerstag, 19. November 2009

erster Unfall mit dem Lepton

Am Wochenende war ich noch stolz, den 200sten Akku unfallfrei verflogen zu haben und heute...

...heute warte ich auf Ersatzteile!

Als ich gestern bei meinem zweiten Akku nach einer Zwischenlandung wieder startete, waren wohl die Blätter nicht ausreichend ausgerichtet. Es breitete sich während des Hochlaufens eine massive Unwucht aus und der Heli sprang mir regelrecht von den Kufen! Die Blattspitzen berührten den Boden und es kam, was kommen musste.
Bilanz: stark verbogene Anlenkung, eine gebrochene Taumelscheibenführung und vielleicht eine Unwucht in der Blattlagerwelle. Die Blätter haben glücklicherweise überlebt.

Darum warte ich auf Ersatzteile...

Samstag, 14. November 2009

200 Akkus mit Lepton

Anlässlich meines zweihundertsten Akkus, den ich mit meinem Hirobo Lepton LX verflogen haben, will ich hier mal einen kurzen Abriss meiner bisherigen Erfahrungen und den Stand meiner Flugkünste kundtun:
200 Akkus (ca. 25 Flugstunden) und noch keinerlei Spiel in irgendwelchen Lagern, Anlenkungen oder Kugelpfannen! Das spricht eindeutig für die Qualität von Hirobo. Ich bin mittlerweile ja zu niedrigerer Drehzahl gewechselt, da ich so ca. 1/3 mehr Akkulaufzeit bekomme. Ich habe einen Akku mit einer schlechten Zelle. Diesen kann ich überhaupt nur mit der niedrigen Drehzahl betreiben, bei höherer Drehzahl spricht sofort der Lipowarner an.
Ich übe weiterhin die liegenden Achten und das bei langsamer Geschwindigkeit. Rumheizen muss natürlich auch mal sein, da hört man dann auch einen tollen Sound. Bei mäßigem bis starkem Wind ist natürlich nur hohe Drehzahl drin, aber das ist durchaus beherrschbar. Und bei dem derzeitigen Herbstwetter ist Wind leider keine Seltenheit. Leider wird es viel zu früh dunkel und zum Fliegen mit dem S.R.B. Quark im Wohnzimmer kann ich mich nicht aufraffen.

Seit heute habe ich nun auch die Kreise vollends durchgezogen. Das klappt bei hoher Geschwindigkeit natürlich besser, da ist man schneller rum. Aber auch langsamer habe ich schon gewagt. Es ist in der Tat eine Frage des Mutes, denn im Simulator funktioniert es eigentlich schon sehr gut. Und ich stelle fest, dass mir die Kreise rechts rum leichter fallen, als die links rum. Da hätte ich vorhin fast einen Crash hingelegt, weil ich mich versteuert hatte. Zum Glück war ich hoch genug und die Reflexe waren für das Fangen ausreichend.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lepton und mit mir.

Montag, 5. Oktober 2009

Vergleich: normales Laden mit FastCharge

Am Wochenende habe ich mich mal drangemacht, die Unterschiede zwischen den beiden Ladeverfahren Balanciertes Laden und Schnellladen meines Bantam eStation BC8 Ladegerätes herauszufinden.
Ich habe meinen schlechtesten Akku ausgewählt, weil dieser stark unterschiedliche Zellen hat und man die Balancierung gut sieht. Den Ladevorgang habe ich mit dem OpenSerialDataExplorer aufgezeichnet.



Das erste Bildschirmfoto zeigt das Laden mit dem FastCharge Programm, das Zweite zeigt das Laden mit dem normalen Programm, welches den Akku vollständig ausbalanciert. Man sieht deutlich, dass das FastCharge-Programm da aufhört, wo das Balancieren beginnt. Das hat den Vorteil, dass der Akku schnell geladen ist (die meiste Zeit des Ladevorgangs geht für das Balancieren drauf), aber ich bin mir nicht sicher, ob das für den Dauerbetrieb eine gute Strategie ist. Das Ausbalancieren soll ja die einzelnen Zellen auf das gleiche Spannungs-Niveau heben, damit beim Entladen die maximale Energiemenge aus dem Akku gezogen werden kann und keine der Zellen übermäßig gestresst wird. Ist das auch beim Laden ohne anschließendes Balancieren der Fall? Die Spannung der Zellen scheint mir vor dem abschließenden Balancieren auch etwas zu hoch zu sein. Ist das problemlos oder stresst das den Akku zusätzlich? Ich werde mich da wohl mal noch etwas weiter informieren müssen...

Sonntag, 27. September 2009

gleichzeitiges Laden von 2 LiPo-Akkus

Anlässlich von heute bei super Sonnenschein verflogenen 4 Akkus (52min) mit meinem Lepton, will ich mal meine Erfahrungen beim Laden von LiPo-Akkus schildern:

Die Akkus sollten laut Hersteller mit einem Ladestrom von 1C geladen werden. Das ergibt eine Ladezeit von ca. 60min, wenn der Akku bis zur Entladeschlussspannung von ca. 3.2V entladen wurde. So werden etwa 80% der Gesamtkapazität des Akkus nachgeladen. Ich kann das bei meinem Bantam BC8 schön in der Anzeige beobachten.
Da ich am Wochenende immer sehr viel fliege, kam ich auf die Idee, gleich 2 Akkus gleichzeitig zu laden um für 4 Akkus nicht 4 Stunden zu verbrauchen. Das scheint kein Problem, denn 2 Akkus in Reihe sollten dann bei gleicher Kapazität einfach nur die doppelte Spannung und den gleichen Strom erfordern. Das Ladegerät kann 8S, also flugs einen Balancer-Adapter gebastelt, dank 3,5mm Steckern 2 Akkus hintereinander, die Balancerstecker dran und los gehts.
Doch warum dauerte das Laden deutlich länger, als beim Laden der Akkus hintereinander? Weil der Lader offensichtlich zuerst mit vollem (eingestelltem) Strom die Akkus in die Nähe der Lade-Endspannung (jede einzelne Zelle wird dabei überwacht) pumpt, dann mit dem Strom langsam runtergeht und währenddessen die Zellen ausbalanciert. Wenn jetzt die beiden Akkus nicht exakt gleich leer sind, dann regelt das Ladegerät beim Erreichen der ersten vollen Zelle den Ladestrom herunter und die anderen Zellen müssen dann per Balancieren auf die Endspannung gehoben werden. Durch den verminderten Strom dauert das entsprechend lange. Eigentlich logisch, oder?

Fazit: lieber einzeln laden, denn zwei exakt gleich geleerte Akkus gibt es selten!

PS: demnächst muss ich mal das FastCharge-Programm des Laders ausprobieren. Laut Bedienungsanleitung soll damit der Akku in der halben Zeit auf 90% der Kapazität geladen werden können. Das hört sich vielversprechend an.

Samstag, 19. September 2009

LogView oder OpenSerialDataExplorer?

Unter meinen Lipo-Akkus befindet sich ein Akku, aus dem ich offensichtlich nicht die volle Kapazität ziehen kann. Das zeigt sich durch niedrige Spannung einiger der 4 Zellen und dadurch einem vorzeitigen Warnen durch meinem Lipo-Blitzer. Die reingeladene Energiemenge ist dann auch nicht so hoch, wie sie sein könnte. Ich kann also die guten Zellen gar nicht weit genug entladen, bevor die Schlechten an Ihre Entlade-Schlußspannung stoßen.

Um das ganze mal genauer zu untersuchen habe ich mir einen LipoWatch gekauft. Leider kann man das Gerät nur mit Microsoft Excel oder LogView auslesen. Beides sind Programme, die ich unter Linux nicht, oder nur eingeschränkt verwenden kann.

Bei meinen Recherchen zu Alternativen bin ich doch tatsächlich beim OpenSerialDataExplorer fündig geworden. Für meine Ansprüche ein absolut ausreichender Ersatz für Logview!

So konnte ich dann auch feststellen, dass bei meinem Akku nicht nur eine Zelle, sondern gleich mehrere ganz schön schwächeln. Wie lange der Akku wohl noch durchhält?

Samstag, 12. September 2009

Zwischenbericht Heli-Modellbau

Anlässlich der heutigen Übungsstunde im Helifliegen will ich hier mal einen Zwischenbericht über meine Erfahrungen mit dem Hobby einstellen.

Helifliegen betreibe ich nun seit etwa 1,5 Jahren mit mehr oder weniger Zeit- und Geldaufwand. Ich wurde von meinem Kollegen Alexander Heindel infiziert, als ich dessen PC reparierte und bei ihm einen Sender und Simulator für Heli und Flächenmodelle vorfand. Er besorgte mir im Juli 2008 einen Graupner 47G Koax samt Adapter für den PC und so konnte ich in jeder freien Minute die Steuerbewegungen für das schwierige Schweben im Wohnzimmer üben. Ohne Simulator hätte ich sicherlich nicht so schnelle Fortschritte gemacht, aber die ein oder andere Schramme an der Tapete bezeugen, wie schwer das ist, aber insgesamt habe ich so ca. 150 Akkus lang geübt.
Da mir das Flugbild nicht so richtig gefiel und mit fortgeschrittener Übung die Herausforderungen zu nieder wurden, habe ich mir dann im September einen Esky Honey Bee King II gekauft, mit dem ich fast 180 Akkus das Heck- und Seitenschweben verinnerlichte. Durch die vielen Flüge (und auch Abstürze) stellten sich massive Verschleißerscheinungen in eigentlich allen mechanischen Teilen ein und ich verkaufte ihn dann Mitte 2009.
Denn Zwischenzeitlich hatte ich mir schon im Dezember 2008 einen Hirobo S.R.B. Quark zugelegt, der sich im Wohnzimmer fast so einfach, wie der Koax, aber mit mehr Spielraum nach oben (sprich Agilität, Präzision), fliegen lässt. Selbst für Draussen ist er durchaus geeignet. Vor allem ist aber die Crash-Resistenz besonders herauszuheben. Dadurch dass die Rotoblätter aus Schaumstoff sind, geht bei einem Absturz meinstens nur ein Blatt kaputt, das man problemlos mit Sekundenkleber oder Epoxy reparieren kann. Aktuelle Anzahl verflogener Akkus: 120.
Seit März 2009 bin ich nun stolzer Besitzer eines Hirobo Lepton EX. Dieser Heli ist absolut hochwertig verarbeitet und ich kann ihn jedem Anfänger und Fortgeschrittenen nur wärmstens empfehlen. Dank diesem übe ich seit April 2009 auch das Fliegen von liegenden Achten (Helischool Lektion 7). Ich habe auch schon mal versucht, den Kreis einer der Bäuche der Acht durchzuziehen, aber das sah eher nach einer Piruette, als nach einem Kreis aus. Ich bringe einfach nicht den Mut auf, den langezogenen Bogen vollends durchzuziehen ( und das nach mittlerweile auch schon 120 Akkus).
Da mich die Rasterung des Pitch-Knüppels meines Futaba FF7-Senders schon seit einiger Zeit nervt (das Raster ist viel zu grob), habe ich neulich die Raster weitestgehen entfernt (Unterklemmen einer Nagelfeile zwischen Blechbügel und Raster und dann Pitch hoch und runter, bis der Halbkreis am Knüppel glatt genug ist). Nun habe ich allerdings das Problem, dass ich absolut keine Rückmeldung mehr habe, ob ich nun den Knüppel bewege oder nicht. Das -und das gelegentliche Fliegen meiner Multiplex Easycub- führt nun dazu, dass ich das Gefühl habe, ich kriege den Pitch nicht mehr gebacken! Ich denke, dass es besser ist, ohne Raster am Pitch-Knüppel zu fliegen, ich habe aber dadurch doch noch einiges zu üben, bis ich mich an die Lektion 8 (Kreise fliegen) machen kann. Die mittlerweile regelmäßigen Treffen mit Matthias und Gunter helfen mir dabei, dass sich nicht zuviel Frust aufbaut.

Sonntag, 6. September 2009

Akkulaufzeiten Hirobo Lepton EX

Heute war ein super Tag, um endlich mal die Laufzeiten der Lipo-Akkus meines Hirobo Lepton EX auszumessen. Es war beinahe windstill, sonnig und nicht zu warm. Einfach perfektes Flugwetter. Ich habe 2 verschiedene Rotordrehzahlen vermessen. Einmal bei einer Kampfdrehzahl von 2600 U/min und einmal bei nur 1900 U/min. Bei hoher Drehzahl liegt der Heli - auch bei heftigem Wind - super ruhig und es ist auch gute Steigleistung da. Ideal für das 3D-Rumgebolze oder eben bei mäßigem bis starkem Wind. Die niedrige Drehzahl ist für den leichten Rundflug vollkommen ausreichend, die Laufzeiten der Akkus sind deutlich länger (Zahlen in Klammern). Alle Akkus haben 4S (14,8V) und wurden bis zu einen Endspannung (unter Last) von ca. 3.15V geleert (dann bleiben etwa 15-20% drin). Dazu verwendete ich einen Lipowächter, der eine Einzelzellen-Überwachung hat.

1. Hirobo Original-Akku mit 3200mAh (unbekanntes C) (420g): 4:30 (9:30)
2. GE POWER RC PACK 4400mAh 20C (470g): 7:00 (9:30)
3. GE POWER RC PACK 4400mAh 20C (465g): 9:00 (11:30)
4: SLS ZX 5000mAh 25/50C (511g): 12:30 (17:00)
5: SLS ZX 5000mAh 25/50C (513g): 12:30 (17:00)

Dienstag, 1. September 2009

Reparatur des Lichtschalters meiner BMW F650

Seit einiger Zeit hatte der Lichtschalter meiner BMW F650 einen Wackelkontakt beim Abblendlicht. Das ist, mal abgesehen von der mangelnden Verkehrstüchtigkeit des Motorrads, ausgesprochen gefährlich!

Da der Herbst vor der Tür steht und die Tage kürzer und dunkler werden, habe ich mich an die Reparatur des Schalters gemacht:
Zuerst muss der Griff geöffnet werden,
dann die Schalterkappe vom Schalter runtergehebelt werden. Dazu sollte man von unten mit einem schmalen Schraubendreher in das Loch drücken, um eine kleine Rastnase wegzudrücken. Macht man das nicht, könnte die Kappe nach dem Zusammenbau nicht mehr richtig einrasten.
Achtung: die Feder mit der Kugel sollte nicht verloren gehen. Die sind wichtig für die Rastung der Schalterstellungen.
der nächste Schritt ist das Losschrauben des Schalters.
dann wird er vorsichtig geöffnet. Dazu mit einer schmalen Klinge die 4 Rastbereiche der weißen Kappe aufhebeln und das Ganze auseinanderziehendas nun freigelegte Innere wieder leichtgängig machen. Bei mir hatten sich aufgrund der Kontaktprobleme die Bronze-Bleche erwärmt und dadurch die Kunststoff-Kulissen verformt. Die Feder hatte dann nicht mehr genug Kraft, den nötigen Druck auf den Kontakt zu gewährleisten. Beherztes Wegschneiden des störenden Materals behob das Problem. Zusammengebaut wird alles in umgekehrter Reihenfolge.

Reichweitentest Futaba FASST 2.4GHz die zweite

Heute abend habe ich mich nach 12min Kampfschweben bei starkem und vor allem sehr böhigem Wind nochmal an das Thema Reichweitentest gemacht:

Der Sender hat einen Modus für verringerte Sendeleistung (den FF7-Sender mit gedrückter 3D-Hotkey-Taste einschalten). In der englischen Bedienungsanleitung steht, dass so 30-50 Schritte Entfernung möglich sein müssen, bis der Kontakt abreisst.

Ich hatte ca. 70-100m Abstand bis zum Abriss des Funkkontaktes. Das würde wahrscheinlich noch mehr als die spezifizierte Reichweite von mindestens 1.5km bei Boden-Boden ergeben.

Fazit: 1.) Ich brauche mir definitiv keine Sorgen über die Reichweite machen und 2.) Wer misst, misst Mist.

Sonntag, 30. August 2009

Reichweitentest Futaba FASST 2.4GHz

Heute habe ich mal einen Reichweitentest mit dem Sender Futaba FF7 und dem Empfänger Futaba R617FS durchgeführt. Dazu habe ich den Heli und den Sender eingeschaltet. Am Empfänger ist der Failsafe-Modus so konfiguriert, dass sich bei Signalverlust keine Servoposition ändert. Der Empfänger zeigt bei gutem Signal eine grüne LED, ohne Signal eine rote LED.
Dann habe ich den Sender in meinen Fahrradanhänger gestellt und bin mit dem Fahrrad so weit weggefahren, bis am Empfänger die rote LED anging (Danke an Mathias Korte) . Von dem Ergebnis bin ich allerdings ziemlich enttäuscht. Es waren gerade mal 350-400m (ausgemessen aus einer topologischen Karte). Ich hätte da doch etwas mehr erwartet! Mit meinem Heli ist das sicherlich kein Problem, aber bei einem Großsegler wäre das deutlich zu wenig!
Vielleicht kann ich durch andere Verlegung der Antennen noch was rauskitzeln, ich mache mir aber kaum Hoffnung.

Nachtrag: Ich habe nochmal in der Bedienungsanleitung nachgelesen. Dort steht, dass ich mindestens 2km bei senkrecht stehender Antenne und Sender und Empfänger 1,5m über dem Boden bei Sichtverbindung erreichen müsste. Bei Boden-Luft sollen sogar 3km drin sein.

Ich werde die Messung nochmal wiederholen, denn ich hatte die Sender-Antenne liegend (im Fahrradanhänger ca. 40cm über dem Boden) und das Modell stand am Boden. An der Stelle, wo der Kontakt abriss, hatte ich keinen Sichtkontakt!

Freitag, 28. August 2009

Update meiner Homepage

anlässlich des Einrichtens dieses Blogs, wollte ich auch meine Homepage mal modernisieren. Ich dachte, dass es wohl die einfachste Übung wäre, mit dem Homepage-Baukasten meines Providers der Seite ein neues Gesicht zu geben. Aber denkste! Dadurch würde kein einziger Link, den Andere auf meine Homepage gespeichert haben, mehr funktionieren. Die alten Seiteninfos sind nicht mehr verfügbar oder liegen in anderen Verzeichnissen. Die Namenskonventionen sind so restriktiv, dass ich nicht mal mehr 4dos.htm verwenden kann! Es ist also deutlich mehr Arbeit und deshalb habe ich dieses Projekt mal wieder auf eine kalte Urlaubs-Winterwoche vertagt. Einzig die veralteten Links und Einträge habe ich aktualisiert.

Mittwoch, 26. August 2009

Ein universelles serielles Schnittstellenkabel für den Palm Treo 680

Da ich stolzer Besitzer eines Palm Treo bin, stellte sich für mich die Frage, wie ich nun meinen Uwatec Aladin Pro Tauchcomputer auslesen kann. Ich recherchierte, dass der Treo 680 wohl immer noch eine serielle Schnittstelle hat (das ist vielleicht der letzte Palm mit serieller Schnittstelle). Aber wie macht man sie zugänglich? Ich habe in USA Hersteller ausfindig gemacht, die fertig konfektionierte Kabel anbieten (z.B. Serialio.com). Aber aus Deutschland bestellen mit Zoll und Versand? Ich entschied, es mal mit einem Selbstbau zu versuchen. Hier sind die nötigen Infos, für andere Gleichgesinnte:

1. Wo bekomme ich einen Stecker für den Treo her?

Ich habe mir ein günstiges USB-Kabel für etwa 6 EUR gekauft (z.B. bei ebay)und einfach auf der Treo-Seite die Kabel nach meinen Wünschen umgelötet. Den USB-Stecker habe ich einfach abgezwickt und dort die Elektonik angelötet, die ich für die Pegelwandlung der 3.3V-Logik des Treo auf RS232 brauche. Anschlussbelegung des Treo http://pinouts.ru/PDA/palm_treo650_pinout.shtml

2. Die Pegelwandlungs-Schaltung

Hier habe ich einen Eagle-Schaltplan, der die nötigen Teile und Belegungen enthält. Da das ganze nicht so kompliziert ist, kann man die Schaltung problemlos auf einer Lochrasterplatine aufbauen. Da wir im Geschäft in unseren Maschinen auch Pegelwandler verwenden, habe ich einfach eine solche Platine umgestrickt. Die Schaltung bringt nun die beiden Leitungen RxD und TxD mit vollem RS232-Pegel nach draußen. Die Schaltung sollte auch für andere Zwecke als eine universale Schnittstelle funktionieren. (RS232-Pinbelegung)

3. Das Aladin-Interface

Da ich vor dem Treo bereits einen T3 hatte, habe ich einfach den alten Adapter weiterverwendet. Hier ist der Schaltplan.

Fazit: Mit ein bisschen Bastelaufwand habe ich eine universelle Serielle Schnittstelle für den Treo gebaut, der nicht nur das Auslesen des Aladin ermöglicht, sondern auch für andere Zwecke verwendbar ist.

Montag, 24. August 2009

technische Daten Lepton EX

Seit März 2009 fliege ich einem Lepton EX von Hirobo. Ich habe jetzt ca. 80 Akkus durch und man kann keinerlei Verschleißspuren erkennen. Selbst die Kugelpfannen haben noch kein Spiel. Einfach eine tolle Qaulität, die Hirobo da abgeliefert hat.
Mein fliegerisches Können ist noch beim langsamen fliegen von liegenden Achten (siehe Helischool, Lektion7). Der Heli kann aber deutlich mehr und ist für mich selbst bei einigem Wind noch gut beherrschbar. Ich werde hoffentlich noch lange Freude daran haben.


hier die technischen Daten mit meiner Ausstattung:

Gesamtlänge: 937mm ohne Rotorblätter
Hauptrotor: 955mm
Heckrotor: 160mm
Abfluggewicht mit 3200mAh Akku: 1650g
Motor: Original Hirobo 37/10T/890 mit Ritzel 24T
Regler: YGE80 im Govenor-Mode (2000/2600 U/min)
Taumelscheibenservos: 3 x Futaba S3150 in Push-Pull-Anlenkung
Heckservo: Futaba S9257
Gyro: Futaba GY401
Empfänger: Futaba R617 FS (2,4GHz)
Sender: Futaba FF7

Sonntag, 23. August 2009

ein Panorama für Heli-X

Seit Juli letzten Jahres hat mich der Modelbau-Heli-flieg-Virus fest im Griff.
Zum regelmäßigen Üben gehe ich bei mir vor die Haustüre auf's freie Feld und finde jede Menge Platz. Da das Wetter aber nicht immer so schön ist und ich auch mal riskante Manöver stressfrei ausprobieren möchte benutze ich auch einen Simulator. Und da ich schon seit Jahren Linux verwende kommt natürlich nur HELI-X in Frage.

Eines nicht so schönen Tages bin ich mal mit meiner D50 und einem Stativ losgezogen, um meinen Lieblings-Flugplatz in den Simulator zu holen. Und dabei kam dann das Titelbild dieses Blogs und ein Flugplatz für Heli-X bei raus. Ihr könnt die Dateien von meiner Homepage ziehen: www.rbahr.de/download/Gebersheim1.zip (6,5MB) und incl. Unterverzeichnisse nach Heli-X/ressources/environments kopieren.

Und so hab' ich's gemacht:
  1. Auf das Stativ eine Nikon D50, Brennweite 20mm, feste Blende, automatische Zeit, Sonnenstand möglichst hoch und keine schnellziehenden Wolken (sonst wird das Zusammenfügen ziemlich anstrengend)
  2. alle 20° hochkannt 18 Bilder mit 30° nach unten und nochmal 18 Bilder mit 30° nach oben. Der Überlappungsbreich von oben nach unten sollte in beiden Reihen den Horizont beinhalten.
  3. wieder Zuhause mit Gimp die Gammawerte der Bilder so anpassen, dass die Helligkeiten der Bilder einigermassen zusammenpassen (dann tut sich der Stitcher nachher leichter und es gibt im Überlappungsbereich der Bilder keine Helligkeitssprünge).
  4. Die Bilder mit Hugin zu einem Equirectangularen Panorama zusammenstitchen. Wenn in den Überlappungsbreichen der Bilder genug Strukturen vorhanden sind (Wolken sind problematisch), geht das weitgehend automatisch. Nur wenige Kontrollpunkte müssen dann verschoben oder neu angelegt werden.
  5. Das entstandene Panoramabild spiegeln (Heli-X sieht das Panorama von außen)
  6. Das Ergebnis mit Pano2QTVRGui zu 6 Würfelbildern machen.
  7. Zum Schluß noch das Loch in Himmel und Erde wegretuschieren
  8. Und die Bilder auf die Auflösung 2048 bzw. 1024 zusammenstauchen und entsprechend der Ansichten umbenennen.
  9. Eine XML-Datei zusammenbasteln und in das Verzeichnis zu den anderen Dateien.
  10. Fertig.

Aller Anfang ist schwer...

...aber nicht unmöglich.
Ich will hier in loser Form einige Gedanken, Erkenntnisse und Erlebnisse der Welt kundtun. Ich finde, manches kann und sollte man nicht für sich behalten.