Sonntag, 30. August 2009

Reichweitentest Futaba FASST 2.4GHz

Heute habe ich mal einen Reichweitentest mit dem Sender Futaba FF7 und dem Empfänger Futaba R617FS durchgeführt. Dazu habe ich den Heli und den Sender eingeschaltet. Am Empfänger ist der Failsafe-Modus so konfiguriert, dass sich bei Signalverlust keine Servoposition ändert. Der Empfänger zeigt bei gutem Signal eine grüne LED, ohne Signal eine rote LED.
Dann habe ich den Sender in meinen Fahrradanhänger gestellt und bin mit dem Fahrrad so weit weggefahren, bis am Empfänger die rote LED anging (Danke an Mathias Korte) . Von dem Ergebnis bin ich allerdings ziemlich enttäuscht. Es waren gerade mal 350-400m (ausgemessen aus einer topologischen Karte). Ich hätte da doch etwas mehr erwartet! Mit meinem Heli ist das sicherlich kein Problem, aber bei einem Großsegler wäre das deutlich zu wenig!
Vielleicht kann ich durch andere Verlegung der Antennen noch was rauskitzeln, ich mache mir aber kaum Hoffnung.

Nachtrag: Ich habe nochmal in der Bedienungsanleitung nachgelesen. Dort steht, dass ich mindestens 2km bei senkrecht stehender Antenne und Sender und Empfänger 1,5m über dem Boden bei Sichtverbindung erreichen müsste. Bei Boden-Luft sollen sogar 3km drin sein.

Ich werde die Messung nochmal wiederholen, denn ich hatte die Sender-Antenne liegend (im Fahrradanhänger ca. 40cm über dem Boden) und das Modell stand am Boden. An der Stelle, wo der Kontakt abriss, hatte ich keinen Sichtkontakt!

Freitag, 28. August 2009

Update meiner Homepage

anlässlich des Einrichtens dieses Blogs, wollte ich auch meine Homepage mal modernisieren. Ich dachte, dass es wohl die einfachste Übung wäre, mit dem Homepage-Baukasten meines Providers der Seite ein neues Gesicht zu geben. Aber denkste! Dadurch würde kein einziger Link, den Andere auf meine Homepage gespeichert haben, mehr funktionieren. Die alten Seiteninfos sind nicht mehr verfügbar oder liegen in anderen Verzeichnissen. Die Namenskonventionen sind so restriktiv, dass ich nicht mal mehr 4dos.htm verwenden kann! Es ist also deutlich mehr Arbeit und deshalb habe ich dieses Projekt mal wieder auf eine kalte Urlaubs-Winterwoche vertagt. Einzig die veralteten Links und Einträge habe ich aktualisiert.

Mittwoch, 26. August 2009

Ein universelles serielles Schnittstellenkabel für den Palm Treo 680

Da ich stolzer Besitzer eines Palm Treo bin, stellte sich für mich die Frage, wie ich nun meinen Uwatec Aladin Pro Tauchcomputer auslesen kann. Ich recherchierte, dass der Treo 680 wohl immer noch eine serielle Schnittstelle hat (das ist vielleicht der letzte Palm mit serieller Schnittstelle). Aber wie macht man sie zugänglich? Ich habe in USA Hersteller ausfindig gemacht, die fertig konfektionierte Kabel anbieten (z.B. Serialio.com). Aber aus Deutschland bestellen mit Zoll und Versand? Ich entschied, es mal mit einem Selbstbau zu versuchen. Hier sind die nötigen Infos, für andere Gleichgesinnte:

1. Wo bekomme ich einen Stecker für den Treo her?

Ich habe mir ein günstiges USB-Kabel für etwa 6 EUR gekauft (z.B. bei ebay)und einfach auf der Treo-Seite die Kabel nach meinen Wünschen umgelötet. Den USB-Stecker habe ich einfach abgezwickt und dort die Elektonik angelötet, die ich für die Pegelwandlung der 3.3V-Logik des Treo auf RS232 brauche. Anschlussbelegung des Treo http://pinouts.ru/PDA/palm_treo650_pinout.shtml

2. Die Pegelwandlungs-Schaltung

Hier habe ich einen Eagle-Schaltplan, der die nötigen Teile und Belegungen enthält. Da das ganze nicht so kompliziert ist, kann man die Schaltung problemlos auf einer Lochrasterplatine aufbauen. Da wir im Geschäft in unseren Maschinen auch Pegelwandler verwenden, habe ich einfach eine solche Platine umgestrickt. Die Schaltung bringt nun die beiden Leitungen RxD und TxD mit vollem RS232-Pegel nach draußen. Die Schaltung sollte auch für andere Zwecke als eine universale Schnittstelle funktionieren. (RS232-Pinbelegung)

3. Das Aladin-Interface

Da ich vor dem Treo bereits einen T3 hatte, habe ich einfach den alten Adapter weiterverwendet. Hier ist der Schaltplan.

Fazit: Mit ein bisschen Bastelaufwand habe ich eine universelle Serielle Schnittstelle für den Treo gebaut, der nicht nur das Auslesen des Aladin ermöglicht, sondern auch für andere Zwecke verwendbar ist.

Montag, 24. August 2009

technische Daten Lepton EX

Seit März 2009 fliege ich einem Lepton EX von Hirobo. Ich habe jetzt ca. 80 Akkus durch und man kann keinerlei Verschleißspuren erkennen. Selbst die Kugelpfannen haben noch kein Spiel. Einfach eine tolle Qaulität, die Hirobo da abgeliefert hat.
Mein fliegerisches Können ist noch beim langsamen fliegen von liegenden Achten (siehe Helischool, Lektion7). Der Heli kann aber deutlich mehr und ist für mich selbst bei einigem Wind noch gut beherrschbar. Ich werde hoffentlich noch lange Freude daran haben.


hier die technischen Daten mit meiner Ausstattung:

Gesamtlänge: 937mm ohne Rotorblätter
Hauptrotor: 955mm
Heckrotor: 160mm
Abfluggewicht mit 3200mAh Akku: 1650g
Motor: Original Hirobo 37/10T/890 mit Ritzel 24T
Regler: YGE80 im Govenor-Mode (2000/2600 U/min)
Taumelscheibenservos: 3 x Futaba S3150 in Push-Pull-Anlenkung
Heckservo: Futaba S9257
Gyro: Futaba GY401
Empfänger: Futaba R617 FS (2,4GHz)
Sender: Futaba FF7

Sonntag, 23. August 2009

ein Panorama für Heli-X

Seit Juli letzten Jahres hat mich der Modelbau-Heli-flieg-Virus fest im Griff.
Zum regelmäßigen Üben gehe ich bei mir vor die Haustüre auf's freie Feld und finde jede Menge Platz. Da das Wetter aber nicht immer so schön ist und ich auch mal riskante Manöver stressfrei ausprobieren möchte benutze ich auch einen Simulator. Und da ich schon seit Jahren Linux verwende kommt natürlich nur HELI-X in Frage.

Eines nicht so schönen Tages bin ich mal mit meiner D50 und einem Stativ losgezogen, um meinen Lieblings-Flugplatz in den Simulator zu holen. Und dabei kam dann das Titelbild dieses Blogs und ein Flugplatz für Heli-X bei raus. Ihr könnt die Dateien von meiner Homepage ziehen: www.rbahr.de/download/Gebersheim1.zip (6,5MB) und incl. Unterverzeichnisse nach Heli-X/ressources/environments kopieren.

Und so hab' ich's gemacht:
  1. Auf das Stativ eine Nikon D50, Brennweite 20mm, feste Blende, automatische Zeit, Sonnenstand möglichst hoch und keine schnellziehenden Wolken (sonst wird das Zusammenfügen ziemlich anstrengend)
  2. alle 20° hochkannt 18 Bilder mit 30° nach unten und nochmal 18 Bilder mit 30° nach oben. Der Überlappungsbreich von oben nach unten sollte in beiden Reihen den Horizont beinhalten.
  3. wieder Zuhause mit Gimp die Gammawerte der Bilder so anpassen, dass die Helligkeiten der Bilder einigermassen zusammenpassen (dann tut sich der Stitcher nachher leichter und es gibt im Überlappungsbereich der Bilder keine Helligkeitssprünge).
  4. Die Bilder mit Hugin zu einem Equirectangularen Panorama zusammenstitchen. Wenn in den Überlappungsbreichen der Bilder genug Strukturen vorhanden sind (Wolken sind problematisch), geht das weitgehend automatisch. Nur wenige Kontrollpunkte müssen dann verschoben oder neu angelegt werden.
  5. Das entstandene Panoramabild spiegeln (Heli-X sieht das Panorama von außen)
  6. Das Ergebnis mit Pano2QTVRGui zu 6 Würfelbildern machen.
  7. Zum Schluß noch das Loch in Himmel und Erde wegretuschieren
  8. Und die Bilder auf die Auflösung 2048 bzw. 1024 zusammenstauchen und entsprechend der Ansichten umbenennen.
  9. Eine XML-Datei zusammenbasteln und in das Verzeichnis zu den anderen Dateien.
  10. Fertig.

Aller Anfang ist schwer...

...aber nicht unmöglich.
Ich will hier in loser Form einige Gedanken, Erkenntnisse und Erlebnisse der Welt kundtun. Ich finde, manches kann und sollte man nicht für sich behalten.