Donnerstag, 24. März 2011

Vollmond

die Tage war Vollmond und klarer Himmel. Ich konnte nicht umhin, den Mond in seiner ganzen Pracht zu fotografieren (Nikon D50, 500mm, F11, 1/60s, Ausschnittsvergrößerung). Der orange Farbstich war tatsächlich zu sehen, das ist kein Bildfehler. Genießt selbst:

Samstag, 19. März 2011

Lepton EX: und er fliegt wieder

Dank der extrem schnellen Lieferung der Ersatzteile durch den Stein-Shop konnte ich letzte Woche meinen Lepton wieder reparieren. Dabei fiel mir auf, dass die Klemmschraube eines Umlenkhebels für die Ansteuerung der Taumelscheibe lose war. Das konnte definitiv nicht durch den Absturz verursacht worden sein, sondern es war mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit selbst die Ursache für den Absturz! Auch das Verhalten des Helis beim Absturz - ein Wegdriften über Nick - deutet darauf hin. Dann war ich wohl beim Fliegen doch nicht zu unaufmerksam, wohl aber bei der Vorflugkontrolle, bzw. bei der Wartung der Maschine. Das sollte mir eine Lehre sein.

Bei der Reparatur fiel mir außerdem eine Schwergängigkeit der Heckanlenkung auf. Dies wurde durch die beiden Kugelpfannen, die die Heckblätter bewegen, verursacht. Ein leichtes Aufreiben der Pfannen behob das Problem. Nun ist das Heck deutlich ruhiger, als sogar vor dem Absturz. Da hätte ich schon viel früher drauf kommen können...

Anstatt eine Reibahle zu kaufen, habe ich mir selbst eine gebastelt. Man nehme:
  • einen Kugelkopf, den man mit einer Rohrzange stark vermackt
  • eine Schraube, damit man den Kugelkopf festhalten kann
  • ein Bohrfutter, in den man den verlängerten Kugelkopf einspannt
wenn man nun diesen Kugelkopf in der aufzureibenden Pfanne einige Zeit dreht, schabt man etwas Material ab und weitet die Pfanne auf, ohne sie zu beschädigen.

Freitag, 11. März 2011

Crash mit dem Lepton EX

Heute habe ich meinen treuen Lepton EX nach mittlerweile fast 500 Akkuladungen so richtig heftig zerlegt!
Ich war unkonzentriert und habe die Fluglage nicht mehr richtig eingeschätzt (man sollte halt keinen Fußgängern hinterherschauen, wenn man einen Heli in 2m über dem Boden schwebt). Bis ich erkannte, dass der Heli mit dem Heck voran Richtung Boden abtrieb und ich gegensteuern konnte, war es schon zu spät...
...also ist Einsammeln von Trümmern angesagt. Das sah auf dem Flugfeld ziemlich heftig aus: Ein abgerissenes Heck (die Hauptblätter haben das Rohr regelrecht abgeschlagen) ohne Heckblätter (die habe ich auch nicht mehr gefunden), ausgerissene Blattanlenkungen und aufgerissene Hauptblätter. Naja, für den ersten richtigen Crash mit dem Lepton keine schlechte Leistung.

Eine Bestandsaufnahme der defekten Teile ergab die folgende Liste:
Hauptrotorwelle 0304-007 21,29 EUR
Hauptblätter 425mm 0304-010 59,76 EUR
Blattlagerwelle 0304-012 3,41 EUR
Hauptzahnrad 0304-025 27,09 EUR
Heckabstützung 290mm 0304-042 9,10 EUR
Heckrohr 455mm 0304-043 9,10 EUR
Heckblätter (lang 64mm) 0304-075 4,56 EUR
Riemen 2504-029 17,06 EUR
Blattgriff-Adapter für FBL
Eigenbau



Gesamt

151,37 EUR

Das ist ganz schön heftig, aber zum Glück scheint der Rahmen und die Elektronik nichts abbekommen zu haben. Im Webshop der Firma Stein Elektronik läuft schon eine Bestellung.

Ich wollte am Wochenende sowieso Tauchen gehen :-)

Samstag, 5. März 2011

Motorschaden beim Lepton EX

am vergangenen Wochenende wunderte ich mich, dass der Heli beim hochlaufen so sonderbare Klacker-Geräusche von sich gab. Während des Fluges war dann wieder alles gut.
Eine genaue Analyse des Geräuschs ergab: Es kommt von innerhalb des Motors. Also flugs den Motor ausgebaut (ist ein ganz schönes Gepfriemel, weil man nicht wirklich gut rankommt). Auch ohne Heli klackert der Motor, also habe ich den Seegerring entfernt und die Glocke abgezogen. Das Problem ließ sich dann auch sehr schnell erkennen: Ein Magnet hatte sich gelöst und rutschte beim Drehen der Glocke immer von der einen Seite zur anderen. Daher das Klackern.
Die Reparatur des Motors war dann auch nicht wirklich schwierig: einfach wieder ankleben. Wenn man den Magnet mit Epoxy einschmiert und dann in die Glocke einlegt, wird er unten bereits durch kleine Nasen an der richtigen Stelle gehalten, oben fixieren ihn 2 Zahnstocher, die nach Aushärten wieder entfernt werden.

Da ich aber schon länger mit dem Gedanken spielte, den Motor gegen einen Scorpion HK-3026-1000KV (ca. 80 EUR) auszutauschen, war das meine Chance! Die Befestigungs-Langlöcher im Chassis passen perfekt für die 4 Schrauben. Der Originalmotor hat 860KV, der Scorpion 1000KV. Das erforderliche Ritzel mit 20Z M0,6 5mm Welle hatte ich auch schon im Haus (beide habe ich bei RC-expert.net gekauft, das Ritzel hat die Art.-Nr HR 1042). Damit ergibt sich bei einer Regleröffnung von 50% etwa 1900U/min und bei 75% etwa 2400U/min. Da geht dann die Post ab, gefühlt ist mehr Power da! Die Flugzeiten sind gleich, wie die des alten Motors. Ich werde morgen mal den Strom messen und wieder berichten.