Sonntag, 24. April 2011

Lepton Flybarless Nachtrag

Nun fliege ich schon seit einiger Zeit meinen Lepton EX paddellos und die Modifikation hat sich bewährt. Aber nicht so, wie Ihr denkt (der Heli fliegt besser und stabiler), sondern die Kosten eines Crashs sind niedriger. Leider scheint in letzter Zeit der Wurm drin zu sein, denn ich hatte 3 Abstürze kurz hintereinander. Zuerst eine durchgerutschte Nickanlenkung, die den Heli unsteuerbar machte, dann ein Übermut (tut selten gut) meinerseits, mit dem ich den Heli bei voller Fahrt in den Boden rammte und gestern ein abgerauchter Motor (Windungsschluss). Alle Crashs haben mehr oder weniger Schaden verursacht. Da der Kopf ohne Paddel wesentlich weniger Teile enthält, geht auch nicht so viel kaputt.
Als einziges, wirliches Manko hat sich die Verlängerung des Blattgriffes, damit die Anlenkung zentral und parallel zur Hauptwelle erfolgt, erwiesen. Da die Verlängerung nur mit M2 Schrauben befestigt ist, ist sie den Kräften der elektronischen Regelung nicht gewachsen und die Schrauben lösen sich, obwohl sie eingeklebt sind. Als Folge ist dann der Spurlauf der Blätter bescheiden und die Steuerung fühlt sich schwammig an. Es ist einfach kein ausreichender Kraft- und Formschluss von der Taumelscheibe zu den Blättern vorhanden.
Probeweise habe ich diese Adapter entfernt und siehe da: alles ist steifer und ich kann keine negativen Auswirkungen feststellen. Wahrscheinlich fliege ich nicht gut genug, um hier überhaupt eine Auswirkung festzustellen.
Damit ist der Umbau von Paddel auf Flybarless noch einfacher:
alles raus, was mit Paddel zu tun hat, die Anlenkung von der Taumelscheibe auf die Blätter direkt und den Pitchkompensator als TS-Mitnehmer missbrauchen.