Samstag, 12. September 2009

Zwischenbericht Heli-Modellbau

Anlässlich der heutigen Übungsstunde im Helifliegen will ich hier mal einen Zwischenbericht über meine Erfahrungen mit dem Hobby einstellen.

Helifliegen betreibe ich nun seit etwa 1,5 Jahren mit mehr oder weniger Zeit- und Geldaufwand. Ich wurde von meinem Kollegen Alexander Heindel infiziert, als ich dessen PC reparierte und bei ihm einen Sender und Simulator für Heli und Flächenmodelle vorfand. Er besorgte mir im Juli 2008 einen Graupner 47G Koax samt Adapter für den PC und so konnte ich in jeder freien Minute die Steuerbewegungen für das schwierige Schweben im Wohnzimmer üben. Ohne Simulator hätte ich sicherlich nicht so schnelle Fortschritte gemacht, aber die ein oder andere Schramme an der Tapete bezeugen, wie schwer das ist, aber insgesamt habe ich so ca. 150 Akkus lang geübt.
Da mir das Flugbild nicht so richtig gefiel und mit fortgeschrittener Übung die Herausforderungen zu nieder wurden, habe ich mir dann im September einen Esky Honey Bee King II gekauft, mit dem ich fast 180 Akkus das Heck- und Seitenschweben verinnerlichte. Durch die vielen Flüge (und auch Abstürze) stellten sich massive Verschleißerscheinungen in eigentlich allen mechanischen Teilen ein und ich verkaufte ihn dann Mitte 2009.
Denn Zwischenzeitlich hatte ich mir schon im Dezember 2008 einen Hirobo S.R.B. Quark zugelegt, der sich im Wohnzimmer fast so einfach, wie der Koax, aber mit mehr Spielraum nach oben (sprich Agilität, Präzision), fliegen lässt. Selbst für Draussen ist er durchaus geeignet. Vor allem ist aber die Crash-Resistenz besonders herauszuheben. Dadurch dass die Rotoblätter aus Schaumstoff sind, geht bei einem Absturz meinstens nur ein Blatt kaputt, das man problemlos mit Sekundenkleber oder Epoxy reparieren kann. Aktuelle Anzahl verflogener Akkus: 120.
Seit März 2009 bin ich nun stolzer Besitzer eines Hirobo Lepton EX. Dieser Heli ist absolut hochwertig verarbeitet und ich kann ihn jedem Anfänger und Fortgeschrittenen nur wärmstens empfehlen. Dank diesem übe ich seit April 2009 auch das Fliegen von liegenden Achten (Helischool Lektion 7). Ich habe auch schon mal versucht, den Kreis einer der Bäuche der Acht durchzuziehen, aber das sah eher nach einer Piruette, als nach einem Kreis aus. Ich bringe einfach nicht den Mut auf, den langezogenen Bogen vollends durchzuziehen ( und das nach mittlerweile auch schon 120 Akkus).
Da mich die Rasterung des Pitch-Knüppels meines Futaba FF7-Senders schon seit einiger Zeit nervt (das Raster ist viel zu grob), habe ich neulich die Raster weitestgehen entfernt (Unterklemmen einer Nagelfeile zwischen Blechbügel und Raster und dann Pitch hoch und runter, bis der Halbkreis am Knüppel glatt genug ist). Nun habe ich allerdings das Problem, dass ich absolut keine Rückmeldung mehr habe, ob ich nun den Knüppel bewege oder nicht. Das -und das gelegentliche Fliegen meiner Multiplex Easycub- führt nun dazu, dass ich das Gefühl habe, ich kriege den Pitch nicht mehr gebacken! Ich denke, dass es besser ist, ohne Raster am Pitch-Knüppel zu fliegen, ich habe aber dadurch doch noch einiges zu üben, bis ich mich an die Lektion 8 (Kreise fliegen) machen kann. Die mittlerweile regelmäßigen Treffen mit Matthias und Gunter helfen mir dabei, dass sich nicht zuviel Frust aufbaut.

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